Die letzten beiden Wochenenden haben wir unseren neuen Solarpanels gewidmet. Der Kauf war eher spontan, denn wirklich notwendig wär es nicht gewesen. Aber wir hatten festgestellt, dass neue Panels mit der doppelten Leistung inzwischen wirklich günstig zu bekommen sind. Und so ist unsere Hoffnung, dass wir zukünftig den Grossteil unseres Stromverbrauchs selber produzieren können, anstatt den teuren Landstrom bezahlen zu müssen. So rechnet sich die Anschaffung in kürzester Zeit, auch weil wir die restliche Installation nicht anpassen müssen und die alten Panels direkt vor Ort verkaufen konnten.
Im ersten Wochenende demontierten wir erst die alten Panels und Halterungen. Zumindest teilweise. Anschliessend vermassen wir das Dach um die Positionen der neuen Halter zu bestimmen. Die befestigten wir mit Spezialkleber. Vorteil: dieser konnte einige Tage trocknen, bis wir die neuen Panels montierten.
Die neuen Panels wurden uns am Freitag vom zweiten Wochenende per Camion geliefert. Vorher musste Christoph aber zwingend die Überreste der alten Halterungen entfernen. Das klappte nur dank selbst gemachter Schablone und Oberfräse.
Die neuen Panels ordneten wir absichtlich so an, dass in der Mitte ein Spalt bleibt. So kann die Luft besser zirkulieren und an heissen Tagen besser austauschen. Denn werden Solarpanels zu heiss, verlieren sie an Leistung.
Anstelle von 10 sind es nun nur noch 8 Panels, da sie grösser sind. Die Leistung konnten wir von 2580 Watt auf satte 4000 Watt steigern.
Nachdem diese Arbeit getan war, stellten wir die Kelpie um. Bis zum Frühling ist dieses schöne Plätzchen ganz hinten am Steg frei. Da sind wir nicht eingepfercht zwischen den anderen Booten. Die blaue Liberté und ihre französische Besitzer sind nun unsere Nachbarn. Das sind übrigens die Franzosen, die wir vergangene Weihnachten mit den Stromausfällen (ungewollt) geärgert hatten. 🫣
Am Samstag fuhren wir spontan nach Dijon in den Baumarkt. Wir besorgten uns das Laminat, das wir an Weihnachten verlegen wollen und eine neue Mischarmatur für die Dusche. Die Alte war kaputt, denn während dem Duschen kam immer öfter nur noch kaltes Wasser. Mit der neuen Armatur klappts wieder.
Am Samstagabend luden uns unsere neuen Nachbarn zum Abendessen ein. Es gab einen leckeren Pot-au-Feu. Christoph wollte sie auch schon länger einladen, aber wir hatten uns wegen der Sprachbarriere nie getraut. Das klappte aber erstaunlich gut und wir verbrachten einen sehr schönen Abend bei Marie-Pierre und Albert. 🙂














Hinterlasse einen Kommentar