Drei Wochen im Grünen. Erholung.
Christoph fuhr von unserem Hafenplatz alleine mit der Kelpie in den Rhein-Rhone-Kanal. Ich fuhr mit dem Auto dahin, damit wir unser Material nicht so weit tragen mussten und am Samstag in aller Ruhe einkaufen konnten. Beim Bedienen der beiden Schleusen und beim Anlegen an den Dalben half Frederick (Aquarius).
Am Freitag- und Samstag-Abend gab es ein gemütliches Abendessen am Burgundertreffen des Schweizer Schleusenschiffer-Klubs in Saint-Symphorien. Es war schön ein paar neue Böötler kennenzulernen.
Am Sonntag fuhren wir weiter bis in den Hafen von Auxonne. Dort hatten wir uns bei Petra und Michael (Mollie) angemeldet. Wir sassen gemütlich zusammen und quatschten so lange, bis es irgendwann Zeit für die Koje war. 😴
Nachdem wir im Hafen unsere Wasservorräte aufgefüllt hatten, ging es weiter zu unserem Spot im Grünen vor Lamarche-sur-Saône.
Christoph hatte sich vorgenommen das Teak unserer Badeplattform zu reparieren. In den vergangenen Jahren ist Wasser eingedrungen und hat das Holz der Unterkonstruktion durchfaulen lassen. Je mehr Teak er entfernte, desto schlechter wurde die Prognose. Es war alles komplett durchgefault. 😩 Nichts mit „ein paar Leisten entfernen und neu machen“. Irgendwann kam die Idee, dass wir den Rand stehen lassen könnten und einen Holzrost als Einlage machen. Schlussendlich mussten wir alles entfernen und abschleifen (Scheissjob). Knackpunkt bleibt die Backskiste, die nun ca. drei Zentimeter übersteht. Ideal, um sich alle Zehen zu brechen…
Gesucht: Sponsor für neues Teakdeck oder Schweisser mit guten Ideen 🤭
Wir hatten geplant den kompletten Urlaub hier zu verbringen. Doch bereits am ersten Freitag kamen Fischer, die ziemlich ungehalten waren, dass wir „ihren“ Spot belegten. Bei einem klärenden Gespräch wollten sie mir weiss machen, dass es verboten sei, hier anzulegen (was natürlich nicht stimmt). Trotzdem beschlossen wir, diesem Problem am kommenden Wochenende aus dem Weg zu gehen und zogen um.
Vorher hatten wir noch Besuch von Petra und Michael mit ihrer Mollie. Sie sind unterwegs nach Corre, wo sie ihr Boot von Verbrenner auf Elektro umrüsten. Christoph fuhr bis zur nächsten Schleuse mit ihnen mit. Von dort fuhr er mit seinem Fahrrad zurück. Ich genoss derweil meine Urlaubslektüre. Auch Ruth und Fritz besuchten uns kurz auf ihrer Reise mit dem Wohnmobil.
Wir hatten uns schon länger vorgenommen mal an der alten Mauer in Les Maillys anzulegen, wenn der Steg belegt ist. Funktioniert bestens. Christoph freute sich aber sehr, dass wir uns dann doch an den Steg legen konnten, denn er hatte Bewegungsdrang und fuhr direkt mit dem Fahrrad aus.
Die nächsten Tage blieben wir hier. Erkundeten das Dorf zu Fuss und fuhren mit den Fahrrädern aus. Am Mittwoch gings dann mit der Kelpie nach St. Jean. Erst unter die Brücke, da der Quai voll war. Das war sehr praktisch, denn wir konnten mit dem Auto direkt neben das Boot fahren um das Teakholz und anderes Material umzuladen.
Unser Urlaub war unspektakulär aber genau so, wie wir es geplant hatten. Ich konnte mich nach meiner Operation noch etwas erholen und Christoph konnte endlich die Badeplattform reparieren – wenn auch leider ganz anders als geplant.

































































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